Ich packe meinen Koffer…

Reisetrends Mülheim an der Ruhr Heißen

Die Haupturlaubszeit steht kurz bevor und die meisten von uns bangt es schon vor dem altbekannten Problem: Wie packe ich meinen Koffer richtig?

Damit wir uns dieses Jahr einen Nervenzusammenbruch sparen, haben wir hier ein paar Tricks für Euch.

Trefft eine Auswahl

Was brauche ich wirklich für diesen Urlaub? Diese Frage solltet Ihr euch von Beginn an stellen. Stellt Euch für die Reisedauer Outfits zusammen, welche an euer Urlaubsziel angepasst sind. Winterstiefel müssen nicht mit in warme Regionen oder Flip-Flops in einen Wanderurlaub. Ebenfalls sind Basics eine gute Idee, welche man auch mehrmals anziehen kann, wie z.B. Strickjacken oder Sweater.

2. Lücken sinnvoll füllen

Die kleinen Dinge kommen immer zum Schluss in den Koffer, damit man mit diesen noch so kleine Lücken füllen kann. In die Schuhe kann man die Socken stecken oder Unterwäsche in kleine Zwischenräume legen. So nutzt Ihr wirklich jeden Raum in eurem Koffer.

3. Spart Platz

Die Lieblingsschuhe sollen unbedingt mit, nehmen aber viel zu viel Platz im Koffer ein? Dann zieht diese doch einfach auf der Reise an. So kommen eure Lieblingsstücke mit und rauben keinen Platz im Koffer.

4. Mini macht’s

Füllt eure Shampoos, Duschgels und Bodylotions in kleine Reiseflaschen oder besorgt euch diese bereits in Travel Size und spart damit jede Menge Platz.

5. Raum lassen

Wenn Ihr an euer Shopping Verhalten im Urlaub denkt, vergesst nicht noch Platz im Koffer dafür zu lassen. Jeder sollte selber einschätzen, ob dafür noch viel oder weniger Freiraum im Koffer nötig ist. Eure neuen Errungenschaften sollten ohne Stress oder Mehrkosten wieder mit nach Hause kommen.

6. Zeit, Zeit, Zeit

Damit der Urlaub entspannt starten kann, solltet Ihr euch unbedingt Zeit für das Packen lassen. Macht euch einen Plan und geht danach vor und werdet nicht zum „StressPacker“ .

Denkt bei eurer nächsten Reise an diese kleinen und einfachen Tricks und schon heißt es: „Tschüss KofferDrama“ und „Hallo entspannter Urlaub!“

Hallo frische Luft!

spazieren gehen in Mülheim

Es sind nicht immer die großen, schweren oder teuren Dinge die uns gesund halten. Spazieren gehen klingt für viele langweilig und auch nicht sportlich genug, um sich fit zu halten. Wir nennen euch gute Gründe, wieso ihr es trotzdem einmal versuchen solltet und zeigen euch, dass frische Luft uns einfach gut tut.
Regelmäßige Spaziergänge reduzieren erwiesenermaßen Stress. Sie machen uns ruhiger und wir können uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Also versucht doch das nächste Mal in eurer Mittagspause einen kleinen Spaziergang zu unternehmen, um danach auf der Arbeit wieder richtig durchstarten zu können.
Das „Lawrence Berkeley National Laboratory“ in Kalifornien fand bei einer Studie heraus, dass Spaziergänge unseren Blutdruck und Cholesterinwert senken. Das Risiko einer Herzerkrankung kann somit verringert werden.
Auch bei einem kurzzeitigen Verlust seiner Kreativität kann uns ein Spaziergang helfen. Während eines Spazierganges kann sich das Gehirn erholen und macht somit wieder Platz für neue Ideen.
Sowohl Körper als auch Geist werden durch regelmäßige Spaziergänge positiv beeinflusst. Schlechte Stimmungen können verringert werden, Muskeln werden aufgebaut und die Laune steigt. Auch für einen gesunden Teint sorgen Spaziergänge. Man bekommt Farbe im Gesicht, da die Haut von Giften gereinigt, mit Sauerstoff versorgt und gut durchblutet wird.

Die oft als lästig empfundenen Spaziergänge sind also wahre Wundermittel für Deinen Körper und Deine Seele. Sowohl Dein Inneres, als auch Dein Äußeres können von den kleinen regelmäßigen Ausflügen nach draußen profitieren. Also probiert es aus und kommt in den Genuss der vielen Vorteile von Spaziergängen.

Bergbau in Mülheim Heißen 3/3

 

Der letzte Teil unserer Serie beleuchtet die Zeche Rosenblumendelle. Diese wurde im Jahre 1966 als letzte Zeche Mülheims stillgelegt und beendete so den Bergbau in Mülheim an der Ruhr. Demnach war Mülheim die erste Stadt im Ruhrgebiet, die bergfrei wurde!

Bevor wir nun die Zeche Rosenblumendelle betrachten, müssen wir zuerst die beiden vorherigen Zechen beleuchten. Denn die Zeche Rosenblumendelle entstand durch einen Zusammenschluss der Zechen Rosendelle, Tutenbank, Kämpgenswerk und Blumendelle. Die Verleihung des Titels fand im Jahre 1847 statt, die erste Nennung im Jahre 1839. Wann der genaue Zusammenschluss stattfand, kann nicht eindeutig geklärt werden. Ab 1856 wurde auf dem Gelände der Zeche Rosenblumendelle angefangen Schacht 1 abzuteufen. Einer der ersten Malakowtürme, also Fördertürme, die von einer Festungsähnlichen Struktur aus Mauerwerk umgeben waren, wurde für Schacht 1 gebaut. Aufgrund von profitorientierter Förderung versiegten im Jahre 1866 die meisten Brunnen in Heißen.

Für eine konzentriertere Förderung wurde der Schacht 2 abgeteuft. Dieser ging 1899 in Betrieb. Im Jahre 1928 bekamen die beiden Schächte neue Fördertürme. Während sich der Förderturm von Schacht 1 optisch nicht viel veränderte, wurde für Schacht 2 ein Förderturm in Stahlfachwerkart gebaut. Diese beiden Fördertürme prägten von nun an die Landschaft von Mülheim Heißen.

Nachdem die Zeche Wiesche stillgelegt wurde, wechselte ein Teil der Belegschaft zur Zeche Rosenblumendelle, wo im Jahre 1954 die größte Brikettfabrik Europas geschaffen wurde.

Die Förderungsmenge der Zeche Rosenblumendelle betrug im Jahre 1954 1.334.939 Tonnen Steinkohle und die Beschäftigungsmenge lag bei 5.264. Sie war nun also 5-mal so groß wie die Zeche Wiesche zu ihren Sternstunden.

Im Jahre 1966 wurde die Zeche Rosenblumendelle wie oben beschrieben stillgelegt und Mülheim an der Ruhr wurde zur ersten bergbaufreien Stadt des Ruhrgebiets. Die Fördertürme der drei hier benannten Zechen wurden relativ schnell abgerissen, sodass die interessante Vergangenheit unserer Stadt nur noch durch Denkmäler in Erinnerung bleibt.

Bergbau in Mülheim Heißen 2/3

 

Nachdem wir uns im ersten Teil dieser Serie einen groben Überblick über die Zeche Wiesche verschafft haben, widmen wir uns nun der Zeche Humboldt, sowie im letzten Teil der Zeche Rosenblumendelle und dem mit ihr verbundenen Ende des Kohlebergbaus in Mülheim an der Ruhr. Die Zeche Humboldt ist besonders für Freunde des Rhein-Ruhr-Zentrums interessant, da der Standort sich auf dem heutigen Gelände eben dieses befand.

Bereits im 18. Jahrhundert wurde hier Steinkohle gefördert. Der Startpunkt für den Tiefbau der Zeche Humboldt lag im Jahre 1855, nachdem der Schacht “Franz” abgeteuft wurde. Dieser bestand noch über die Schließung hinaus bis ins Jahr 1952 und wurde von anderen Zechen mitgenutzt. 

Die Zeche Humboldt war eine der kleinsten Zechen in Mülheim mit einer Beschäftigungszahl von 768. Die höchste Förderung die eingefahren wurde lag bei 218.071 Tonnen und so lag es nahe, dass die Zeche Humbold früher oder später von den großen Zechen in Mülheim geschluckt wurde. So geschah es im Jahre 1929, als die Schließung kam und die Schächte und Förderungsanlagen von den Zechen Rosenblumendelle und Wiesche weiter genutzt wurden. 

Seit 1973 befindet sich das Rhein-Ruhr-Zentrum auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Humboldt. Demzufolge auch der Name Humboldtring. Von den drei populären Zechen die wir in dieser Serie betrachten war Humboldt also die kleinste. Keine große Belegschaft und keine weltbewegenden Förderungsmengen, aber trotz allem ein interessanter Standort des Bergbaus im Ruhrgebiet. Vor allem, da die Schächte von Rosenblumendelle und Wiesche weitergenutzt wurden und so nicht in Vergessenheit gerieten.
Im nächsten Teil betrachten wir wie versprochen noch die Zeche Rosenblumendelle, die als letzte Zeche in Mülheim das Ende des Bergbaus markierte.

Bergbau in Mülheim Heißen 1/3

Ein Blick über den Bergbau in Mülheim Heißen 1/3

In dieser dreiteiligen Serie möchten wir den Bergbau in Mülheim an der Ruhr, insbesondere aber in Mülheim Heißen beleuchten. Dafür gehen wir zunächst auf die drei populärsten Zechen Mülheims ein, welche allesamt in Heißen aufzufinden waren. 

Angefangen mit der Zechen Wiesche. Der Förderturm, das zugehörige Maschinenhaus, sowie zahlreiche andere Betriebsgebäude fand man damals auf dem heutigen Gelände von Metallurgica. Abgeteuft, also einen Schacht durch die Herstellung von senkrechten Hohlräumen erzeugen, wurde dort zum ersten Mal im Jahre 1805. Dieses Jahr markierte demzufolge den Beginn des Tiefbaus der Zeche Wiesche. Die Förderungsmenge pro Jahr belief sich auf maximal 596.903 Tonnen. In den Jahren der Förderung belief sich die Beschäftigungszahl der Zeche auf bis zu 1593. Sie war demnach ein großer Arbeitgeber in Mülheim an der Ruhr. 

Nicht zu verachten ist außerdem, dass die Zeche Wiesche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine der wichtigsten Zechen des Regierungsbezirks Düsseldorf war. 

Nach einigen Konsolidationen mit anderen Zechen wurde die Zeche Wiesche um das Jahr 1850 in Zeche Vereinigte Wiesche umbenannt. 

Wichtige Punkte markierten zum einen der Durchschlag mit der Zeche Rosenblumendelle im Jahr 1900 und zum anderen der Durchschlag zur Zeche Humboldt im Jahre 1906. 

Im Jahr 1952 endete die Ära der Zeche Wiesche mit einem Zusammenschluss von Zeche Rosenblumendelle und Zeche Wiesche unter dem Namen Rosenblumendelle/Wiesche. Die Brikettfabrik der Zeche Wiesche wurde nach dem Erbauen einer Zentralbrikettfabrik stillgelegt und so war die Zeche Wiesche eine der ersten Zechen im Ruhrgebiet die stillgelegt wurde.

Ran an die Blumen

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint immer mehr und die Laune der Menschen wird fröhlicher – der Frühling kommt. Der Frühling bringt neues Leben mit all seinen wunderbaren Vorzügen. Die Natur erwacht wieder neu und erschafft uns ein Farbenmeer aus großartigen bunten Blumen und Pflanzen. Da der Frühling schon ganz alleine schafft eine so schöne Landschaft zu zaubern, geben wir Euch jetzt Tipps, wie Ihr einen Rahmen darum schaffen. Wir haben Euch ein paar Ideen herausgesucht, welche Euren Garten und Balkon im selben wunderschönen farbenfrohen Glanz erstrahlen lassen und sich so der Jahreszeit anpassen. 

Wie wäre es mit ausgefallen Blumenkästen? Anstatt die meist dunklen Blumenkästen zu verwenden, könnt Ihr doch verschiedene bunte Gummistiefel nutzen. Klingt komisch, sieht aber fantastisch aus! Die verschiedenen Gummistiefel in knalligen Farben füllt Ihr einfach mit Blumenerde und pflanzt Eure Lieblingsfrühlingsblume hinein. Mehrere Stiefel nebeneinander erfüllen den gleichen Zweck wie ein Blumenkasten, bringen nur mehr Besonderheit in Euren Garten oder Balkon. 

Da die Bepflanzung in Gummistiefeln zu dem aktuellen Trend des upcycling passen, haben wir dazu gleich noch eine ausgefallene Idee für Euch. Nicht nur Schuhe, sondern auch Handtaschen die nicht mehr gebraucht werden, stellen einen wunderschönen und interessanten Blumentopf dar. Hier ist es genauso einfach, wie bei den Gummistiefeln: Bunte Handtaschen aussuchen, mit Erde befüllen und dann die passenden Blumen einpflanzen. Ein spezieller Hingucker, der sowohl Garten, als auch Balkon wunderbar aufwerten kann. Als kleine Inspiration haben wir auch ein paar Blumen herausgesucht, welche sich gut für den Frühling eignen und sich beispielsweise gut in die Gummistiefel oder Handtaschen einpflanzen lassen: Die Dalmatiner Glockenblume blüht üppig mit glockenförmigen blauen Blüten. Primeln sind wichtige und sehr bekannte Frühjahrsblüher. Es gibt sie in verschiedenen Farben und sie sind sehr pflegeleicht. Bei Goldlack erscheinen die leuchtend farbigen Blütenrispen ununterbrochen von April bis zum Herbst. Sie veredeln jeden Balkon oder Garten auf und lassen sich prima mit anderen Blumen kombinieren. 

Und jetzt seid Ihr gefragt! Probiert den neuen Trend des upcycling mit verschiedenen gebrauchten Gegenständen aus und verwandelt Euren Garten oder Balkon in einen echten Blickfang! 

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